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Reference Festival Edition 3: Protopia

© Reference Festival
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Umsetzbares in der Zukunft verwirklichen, entspricht dem Ansatz des 3. Reference Festivals in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Interdisziplinarität, Kreativität und vergessenen Potenzialen Berlins in Mode und Architektur. Unwirklich? Hier gibts mehr ...

Für die 3. Ausgabe des Reference Festivals, das unter dem Motto "Protopia" steht, haben sich Reference Studios und Schinkel Pavillon zusammengetan, um die unterschiedlichsten Ansätze für eine hoffnungsvolle Zukunft zu vereinen. Disappearing Berlin ist ein vom Schinkel Pavillon produziertes Performance- und Musikprogramm, das die Potenziale einer Stadt im Wandel erforscht, indem es einige der ikonischen, verschwindenden Architekturen und Räume Berlins vorübergehend durch Erfahrungen transformiert. Das alle zwei Jahre stattfindende Reference Festival ist eine interdisziplinäre Plattform für neue Formate. Mit einem Schwerpunkt auf Mode erforscht es die Aspekte der Kreativität als Ganzes, Werte und Visionen, durch Erfahrungen in der physischen und virtuellen Realität. Als Ort für besondere Projekte in allen kulturellen Disziplinen besichtigen das Reference Festival und der Schinkel Pavillon für diese Ausgabe des Festivals gemeinsam das architektonische Wahrzeichen West-Berlins, die Bierpinsel, und geben Zugang zu einem Ort, der ein Jahrzehnt lang verlassen war.

Das Thema der Ausgabe, "Protopia", stellt eine alternative Vision zu Utopie und Dystopie dar. Unter dem Titel "Protopia Futures" hat die Futuristin Monika Bielskyte einen passenden Rahmen geschaffen, der davon ausgeht, dass es keine singuläre "Zukunft" gibt, sondern ein weites Feld vieler alternativer Zukünfte, die nicht nur durch unser Handeln, sondern auch durch unser Nichthandeln kontinuierlich gestaltet werden. Unter dem saisonalen Thema setzt das Reference Festival seinen ursprünglichen "offenen, freien Formatansatz" fort - "um die großen Themen der Zukunft anzugehen", wie Hans Ulrich Obrist es bereits für die erste Ausgabe formulierte.

"Gemeinsam mit Nina Pohl vom Schinkel Pavillon geht Reference eine Traumpartnerschaft ein, in der wir Synergien auf dem Weg in viele mögliche Zukünfte ausloten. Protopia ist jetzt!"

sagt Mumi Haiati, Gründerin und CEO von Reference Studios. Reference ist stolz darauf, einige der wichtigsten Meinungsführer in der zeitgenössischen Kunst und Mode zu präsentieren und einen kulturellen Austausch zu ermöglichen. Als Teil eines Neustarts der Berlin Fashion Week wird das Festival weiterhin von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und öffentliche Unternehmen gefördert.

Für die dritte Ausgabe finden vom 6. bis 12. September Aktionen in der ganzen Stadt statt, während das Festival am 8. und 9. September seinen Schwerpunkt auf der Bierpinsel hat. Da die Pandemie die physische Anwesenheit einschränkt, verwandeln sich die Aktivitäten über die virtuelle Plattform Reference Realities in digitale Sphären.

Reference Festival: Protopia bietet physische Showcases und exklusive Aktivierungen von 032c, 44 LABEL GROUP, acteTM, Carhartt WIP, deadHYPE, Do You Read Me?!, GmbH, Jack Wolfskin, Juliana Huxtable, OTTOLINGER, Phipps, Protopia Futures, Richert Beil, Rudi Gernreich, Treffpunkt,WildAnimals,WoodWood und ein von Bill Kouligas von Pan kuratiertes Musikprogramm.

Darüber hinaus präsentiert Reference Incubator (in Zusammenarbeit mit dem italienischen Modeunternehmen Slam Jam) seinen Gewinner. Dem Ausschuss gehören Hans Ulrich Obrist, Luca Benini, Soo Joo Park, Kenneth Ize, Zainab Jama, Benjamin Huseby & Serhat Isik, Edward Buchanan, Ferdinando Verderi, Clea Irving, Mokhtar Benbouazza und Simon Whitehouse an. Die Initiative legt den Schwerpunkt auf verantwortungsvolle Mode und die Förderung von Nachwuchstalenten. Mit dem Ziel, eine sich selbst tragende Marke zu schaffen, fungiert Slam Jam als Inkubator, während Reference Studios seine Dienste in Form von Öffentlichkeitsarbeit und Beratung anbietet.