
Pressemitteilung

Berlin, 07.09.2026
Welche Impulse setzen Designer:innen für eine verantwortungs-bewusste Zukunft der Mode? Wie verbinden sie Innovation mit Handwerk, Modernität mit Tradition? Und vor allem: Wie sehen ihre Kollektionen für den nächsten Herbst und Winter aus? Das alles wird vom 29. Januar bis 1. Februar 2027 sichtbar – dem Termin für die AW27-Edition der Berlin Fashion Week (BFW).
Nach einer überaus erfolgreichen Ausgabe im vergangenen Juli – mit insgesamt
53 Modenschauen und 62 Side Events im offiziellen BFW-Kalender sowie mehr als 150 öffentlichen Rahmenveranstaltungen in der ganzen Stadt – soll auch die nächste Saison den Wachstumskurs der Berlin Fashion Week fortsetzen. Und genau dafür suchen der Fashion Council Germany (FCG) und die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe einmal mehr nach vielversprechenden Talenten.
Ab dem 7. September und bis zum 5. Oktober 2026 können sich Designer:innen erneut im Rahmen zweier Konzeptwettbewerbe für Fördergelder zwischen 5.000 Euro und 25.000 Euro bewerben, um ein Side Event beziehungsweise eine Modenschau zu verwirklichen. Somit unterstützen der FCG und der Berliner Senat bereits zum neunten Mal gezielt herausragende Talente in der Realisation kreativer Präsentationsideen. Den im vergangenen Juli in Kraft getretenen „Sustainability Requirements“ entsprechend werden nur Marken ausgezeichnet, die in diesem Regelwerk definierte Mindeststandards im Sinne der Nachhaltigkeit erfüllen.
Wie in den vergangenen Saisons werden die Konzeptwettbewerbe in den beiden Kategorien BERLIN CONTEMPORARY und STUDIO2RETAIL auch für die AW27-Edition der Berlin Fashion Week aus Mitteln des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen der Initiative „Projekt Zukunft“ kofinanziert.
BERLIN CONTEMPORARY (BC)
Prämiert werden 19 Modenschaukonzepte, die mit je 25.000 Euro gefördert werden. Eine internationale Fachjury – in dieser Saison Christiane Arp (Fashion Council Germany), Johanna Dramé (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Mumi Haiati (Reference Studios), Stavros Karelis (Onassis Foundation), Susanna Lau (Susiebubble), Sara Sozzani Maino (Fondazione Sozzani), Eniafe Momodu (Prism Creative Limited), Irene Ojo-Felix (Models.com) und Patrick Pendiuk (Vogue Germany) – bezieht in ihre Entscheidung neben dem eingereichten Konzept auch das Entwicklungspotenzial der jeweiligen Marke ein; ihr Fokus liegt auf Designleistung, handwerklicher Qualität, Nachhaltigkeit, Diversität und wirtschaftlicher Perspektive. Neben Einreichungen aus Deutschland werden bis zu sechs Konzepte von internationalen Marken berücksichtigt. Ein Preisgeld ist für ein Label mit Firmensitz in einem afrikanischen Land reserviert, das mit Zusatzleistungen rund um Produktion, Guestmanagement und Pressearbeit unterstützt wird.
STUDIO2RETAIL (S2R)
Sechs Eventkonzepte, die Endkonsument:innen einbeziehen, werden mit je 5.000 Euro gefördert. Entsprechende Showroom-, Pop-Up- oder Ausstellungsformate werden von einer weiteren Fachjury – in dieser Saison Jasmina & David (Jasmina.tv), Mehmet Deniz (KaDeWe), Johanna Dramé (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Elliot Hoste (Dazed), Sonja Hodzode (Creative Consultant), Kirsty Keoghan (eBay), Scott Lipinski (Fashion Council Germany), Kai Margrander (Harper’s Bazaar Germany) und Nina Trippel (Cee Cee Creative) – auf ihre nachhaltige Ausrichtung und potenzielle Medienwirksamkeit, ihren innovativen und inklusiven Charakter hin bewertet. Fünf Konzepte werden aus Mitteln des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert; ein sechstes Preisgeld stellt die Berliner Sparkasse zur Verfügung.
Mit Ende der Bewerbungsphase am 05. Oktober wählen die Fachjurys die Gewinner:innen aus. Die Bekanntgabe der geförderten Konzepte erfolgt voraussichtlich am 30. Oktober 2026. Weitere Informationen und Bewerbungen unter fashionweek.berlin