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Modisch-politisches Statement: Berlin Fashion Week zeigt starken Zusammenhalt, überzeugt mit Qualität und setzt ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine

(c) Stephan Balkenhol, VG Bild-Kunst, Bonn 2022”. Ausstellung in der König Galerie.
(c) Stephan Balkenhol, VG Bild-Kunst, Bonn 2022”. Ausstellung in der König Galerie.

Bild - v.l.n.r: Florian Müller, Mitorganisator Fashion Open Studio, Magdalena Schaffrin, Gründerin 202030 – The Berlin Fashion Summit, Carina Bischof, Mitorganisatorin von Fashion Open Studio und Mitbegründerin des Vereins Fashion Revolution Germany, Nadja Swarovski, Präsidentin Fashion Council Germany, Staatssekretär für Wirtschaft Michael Biel, Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende Fashion Council Germany und Initiatorin Der Berliner Salon, Max Gilgenmann, Gründer 202030 – The Berlin Fashion Summit, Marcus Kurz, MBFW Berlin und Geschäftsführer Nowadays, Scott Lipinski, CEO Fashion Council Germany. Hinweis: Dieses Bild ist aufgrund der ausgestellten Kunst urheberrechtlich geschützt. Weitere Infos und Bildmaterial befinden sich im Anhang. (c) Stephan Balkenhol, VG Bild-Kunst, Bonn 2022”. Ausstellung in der König Galerie.

Die Berlin Fashion Week blickt auf eine bewegende Woche (14. – 20.03.2022) zurück. Die siebentägige Veranstaltung hat als Bühne für junge nationale und internationale Talente nicht nur eine modische, sondern auch eine politische Botschaft gesendet und damit bewiesen, dass keine andere deutsche Stadt den Zeitgeist derart authentisch einfängt wie Berlin.

„Berlin ist die Stadt der Freiheit, Berlin ist die Stadt der Solidarität und wir sagen ganz klar, laut und deutlich: Nein zum Krieg „ni viyni“ und das muss die Welt hören, auch von der Berlin Fashion Week.“ Mit diesen eindringlichen Worten brachte es Staatssekretär Michael Biel, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gleich bei der Eröffnung der Fashion Week auf den Punkt.

Das Miteinander stand im Vordergrund. Die Veranstalter:innen haben in Zusammenarbeit mit dem Land Berlin ein vielseitiges Programm entwickelt, sodass sich die deutsche Modemetropole einmal mehr als European Capital of Creative Industries positionieren und bewähren konnte. Die Formate waren geprägt von den Themen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst, Innovation, Diversität und Solidarität.

Das Programm der Berlin Fashion Week umfasste inszenierte physische Runway-Shows im Kraftwerk, ergänzt mit hybriden und digitalen Panel Talks, die sich auf die Themen einer nachhaltigeren Zukunft der Mode und dem neuen Verständnis von Luxus konzentrierten, aber auch die aktuelle Lage in der Ukraine wurde diskutiert. Außerdem gab es zahlreiche

Installationen und Events im Einzelhandel über die Stadt verteilt, die auch den Verbrauchern einen Zugang zur Fashion Week ermöglichten.

165 deutsche wie internationale, teils aufstrebende, teils etablierte Designer und Labels waren in dieser Saison Teil der Berlin Fashion Week und präsentierten ihre Kollektionen.

„Unser Tun und Handeln im Fashion Council Germany basiert auf dem Kodex des Miteinanders. Alle Projekte und Maßnahmen sind danach ausgerichtet. Mode kennt keine Grenzen - insbesondere nicht in einer Branche, die durch ihre Wertschöpfungskette so international verzahnt ist. Solidarität ist Teil unserer Kultur und unserer DNA. Daher stand sofort fest, als wir von dem Angriffskrieg auf die Ukraine hörten, dass wir eine größere Botschaft als die reine Mode aus Berlin zu senden haben. Vereint mit allen Veranstaltern und dem Berliner Senat haben wir Spendenaufrufe und Sammelstellen organisiert und ein Zeichen der Anteilnahme und Haltung an unsere ukrainischen Nachbarn geschickt.“, so Scott Lipinski, CEO Fashion Council Germany.

Viele Einzelhändler spendeten in der Woche 10% ihres Gewinns aus Verkäufen für Hilfsorganisationen und fungierten als Sammelstellen für Sachspenden.

Mit dem Abschluss einer erfolgreichen und bewegenden Berlin Fashion Week gibt die Senatsverwaltungfür Wirtschaft, Energie und Betriebe offiziell den  Termin für die Herbstausgabe bekannt: 5. bis 10.09.2022.

Berliner Politik setzt wichtiges Signal bei der Eröffnung

Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey eröffnete gemeinsam mit dem Berliner Staatssekretär Michael Biel am Vormittag des 14. März die Berlin Fashion Week im Kraftwerk und nahm auch Bezug auf die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine: „Wir sind heute an Tag 18 des Angriffskrieges von Putin auf die Ukraine. Wir alle sind erschüttert und entsetzt: Wir sind in Berlin dabei zu helfen, wie wir können. Und wir haben uns auch gefragt, ob wir ein Ereignis wie dieses stattfinden lassen können. Und ich sage ihnen: Ja, das können wir – erst recht in diesen Zeiten: Weil wir hier alle miteinander ein Zeichen der Solidarität, des Mitgefühls, der Zusammenarbeit, der Hilfe und der Freiheit setzen.“

Michael Biel, Staatssekretär für Wirtschaft, unterstrich die Bedeutung der Modebranche in Berlin: „Das Thema Kreativwirtschaft hat einen ganz besonderen Platz gefunden. Uns beiden ist das bewusst und diesem Senat ist das sehr bewusst. Sie zeigen hier sehr eindrucksvoll, wie wichtig es ist, dass wir diese Wirtschaft in Berlin unterstützen. Sie sind wichtig für diese Stadt. 4.800 Unternehmen sind in der Modewirtschaft tätig. Die Modebranche steht für 25.500 Erwerbstätige. Auch die 5 Milliarden Euro Umsatz jährlich sind kein kleiner Betrag, sondern ein wichtiger Teil für das Rückgrat der Berliner Wirtschaft, für die Berliner Unternehmen. Dafür danken wir Ihnen herzlich im Namen der Politik!“ 

Formate und zusätzliche Standortmarketingmaßnahmen zur Berlin Fashion Week wurden in Partnerschaft mit der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mit rund 750.000 Euro gefördert.

Für Presseanfragen zu den jeweiligen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner:

Chris Götz
PRESS FACTORY GmbH Anklamer Straße 38
10115 Berlin
Fon +49 30 767 339 061
Cell +49 160 931 093 63 chris.goetz@press-factory.de

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Das Gruppenbild der Berlin Fashion Week

Fotograf: Patrick Walter
Styling: Daniel Sartore
Hair: Sascha Schütte
Makeup: Christina Moissl
Konzept & Produktion: Margarita Kozakiewicz (Uhura Digital)

Location: NAVE in der König Galerie
Künstler: Stephan Balkenhol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Outfits

Florian Müller trägt Vladimir Karaleev
Magdalena Schaffrin trägt Fade Out (Jacke und Hose)
Carina Bischof trägt Buki Akomolafe (Kleid) und Hessnatur (Schuhe und Leggins)
Nadja Swarovski trägt William Fan
Christiane Arp trägt LML Studio (Jacket), Bottega Veneta (Polo), Brunello Cucinelli (Hose) Max Gilgenmann trägt OVERALL
Marcus Kurz trägt OFTT (Jacke und Hose)

Hinweis: Bildrechte für Bild, wo die Kunst zu sehen ist, müssen bei Veröffentlichung bei VG Bild-Kunst angefragt werden. Kontakt: repro-internet@bildkunst.de