Jenseits von Grenzen: Das sind die talentierten Newcomer:innen von Berlin Contemporary

© Kitschy Couture, Marke, Lueder
© Kitschy Couture, Marke, Lueder

Der Wettbewerb Berlin Contemporary, orchestriert vom Fashion Council Germany im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, steht als Beweis für die vielfältige Designkraft Berlins. In der Kategorie "Berlin Contemporary" wurden drei außergewöhnliche Newcomer:innen für ihre bemerkenswerten Beiträge zum Narrativ der Berlin Fashion Week ausgewählt. Die Designer:innen wurden aufgrund ihrer Fähigkeit, mit innovativen und kreativen Kollektionen zu beeindrucken, einer Präsentationskonzeption, die sich mit der Identität Berlins als Modemetropole harmonisiert, sowie einer starken Markenpräsenz ausgewählt.

Kitschy Couture, LUEDER und MARKE verkörpern die Essenz des Engagements der Berlin Fashion Week für Offenheit, Diversität, Nachhaltigkeit und die Wertschätzung individueller Überzeugungen. Ihre einzigartigen Perspektiven und die besondere Hingabe für Inklusivität stimmen nahtlos mit den Values der Berlin Fashion Week überein und machen sie zu herausragenden Teilnehmer:innen des Berlin Contemporary Wettbewerbs.

Kitschy Couture

Unter der Leitung von Abarna Kugathasan feiert Kitschy Couture kulturelle Identität und überwindet Grenzen. Abarna erforscht ihr transkulturelles Selbst durch intime Geschichten, indem sie sri-lankische Wurzeln, tamilische Abstammung und westliche Erziehung verschmelzen lässt. Die Kollektion verspricht eine Fusion aus traditionellem tamilischem Erbe und zeitgenössischen Einflüssen, wobei besonders die Kunst des Saree-Drapings hervorgehoben wird. Kitschy Couture vereint auf einzigartige Weise alte Traditionen mit avantgardistischem Design und symbolisiert eine diasporische Identität, die das Erbe mit einem zeitgenössischen Twist ehrt. Der Fokus der Marke auf Inklusivität und individuellen Überzeugungen stimmt nahtlos mit dem Engagement der Berlin Fashion Week für Offenheit und Vielfalt überein.

LUEDER

Gegründet 2019 von Marie Lueder, definiert LUEDER Männlichkeit durch einen ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz neu. Maries Hintergrund als Maßschneiderin und ihre Faszination für mittelalterliche Silhouetten prägen die Kollektionen der Marke, die eine einzigartige Mischung aus Sportswear und funktionaler Ästhetik bieten. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Geschäftsmodells von LUEDER, das auf Bio-Denim, recycelten Materialien und dem Bemühen um Minimierung von Abfall basiert. Die kreative Strategie der Marke umfasst eine verletzliche Form von Männlichkeit, die in der Mode selten zu sehen ist, und fördert Inklusivität in Größen und Casting. LUEDERs Engagement für Zusammenarbeit und ethische Standards stimmt nahtlos mit der Betonung von Vielfalt und verantwortungsbewusster Praktiken der Berlin Fashion Week überein.

MARKE

Im Jahr 2021 von Designer Mario Keine ins Leben gerufen, erforscht MARKE die Feinheiten des menschlichen Geistes und der Persönlichkeit und betrachtet sie als dynamische Konstrukte. Die Kollektionen, die Bekleidung, Schmuck und Accessoires umfassen, bieten eine Leinwand zur Erforschung vielfältiger Ästhetiken. MARKE schöpft Inspiration aus historischen Epochen und zukünftigen Jahrzehnten und schafft eine Welt, die konventionelle und alternative Ansätze mit Hybridität, Fluidität und Eklektizismus in Einklang bringt. Das Engagement für die Erkundung neuer Herstellungstechniken steht im Einklang mit dem Innovationsgeist der Berlin Fashion Week und trägt dazu bei, dass die Stadt als Zentrum für zukunftsweisende und wegweisende Mode gilt.