Alte Bekannte, neue Freunde: Die Gewinner:innen der Konzeptwettbewerbe BERLIN CONTEMPORARY und STUDIO2RETAIL

Berlin, 30.10.2026

Mehrere Debüts zur Berlin Fashion Week AW27: Fachjurys wählen Gewinner:innen der Konzeptwettbewerbe BERLIN CONTEMPORARY und STUDIO2RETAIL aus

Die Berlin Fashion Week (BFW) zieht an – sowohl alte Bekannte als auch neue Freunde. So waren unter den rund 150 Bewerbungen der beiden Konzeptwettbewerbe BERLIN CONTEMPORARY und STUDIO2RETAIL erneut viele Labels, die während der kommenden Edition ihr Debüt auf der BFW feiern wollten.

Insgesamt 19 Labels aus sechs Ländern werden, unterstützt durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft Energie und Betriebe, zwischen dem 29. Januar und 1. Februar 2027 Modenschauen in Berlin ausrichten; hinzu kommen sechs ausgezeichnete Konzepte für Studio-Events, die neben dem Fachpublikum auch die Öffentlichkeit einschließen – unter den Gewinner:innen beider Kategorien sind mehrere Designer:innen, die ihre Arbeiten bisher noch nicht in Berlin gezeigt hatten.

„Die Berlin Fashion Week zeigt immer wieder, wie wichtig Kreativität, Experimentierfreude und neue Perspektiven für die internationale Modewelt sind“, so Sara Sozzani Maino (Fondazione Sozzani), die auch in dieser Saison Teil der Jury von BERLIN CONTEMPORARY ist. „Besonders spannend ist es zu beobachten, wie Marken eine unverwechselbare Vision entwickeln, dabei Konventionen hinterfragen und bewusstere Ansätze für die Mode erkunden.“ Jury-Kollegin Irene Ojo-Felix (Models.com) ergänzt: „Die Teilnahme an der Jury war eine bereichernde Erfahrung, insbesondere weil sie die Möglichkeit bot, aufstrebende Designtalente zu unterstützen und Perspektiven für ihre Entwicklung über die jeweiligen Heimatmärkte hinaus aufzuzeigen. Mode ist eine globale Branche, und Talent findet sich überall auf der Welt.“

So wurden neben BALLETSHOFER, BARRAGÁN, clara colette miramon, DAGGER, Fruché, GmbH, Haderlump Atelier Berlin, JOHN LAWRENCE SULLIVAN, Kasia Kucharska, KOLYA BOGATYREV, LUEDER, Lou de Bètoly, MARIE-LOUISE MÜLLER, MARKE, ORANGE CULTURE,Richert Beil und SF1OG, die in der Vergangenheit bereits Teil der Berlin Fashion Week waren, auch zwei Neuzugänge ausgezeichnet: Das nigerianische Label OSHOBOR, das mit seinen aufwendigen Materialveredelungen und starken Farbkontrasten erstmals in der deutschen Hauptstadt gastiert, sowie das Berliner Label Madomorpho, das bisher lediglich mit einer kunstvollen Installation während der BFW Akzente gesetzt hatte.
 
Im Programm der Event-Kategorie STUDIO2RETAIL gibt es mit OOR Apparel ebenso einen neuen Namen: Das Modelabel des Berliner Verlags OOR Studio, zu dem Medien wie Numéro Berlin und Fräulein Magazin gehören, wird seine Kollektion erstmals im Rahmen der BFW präsentieren. Darüber hinaus wurden die Konzepte von Anne Bernecker, MALAIKARAISS, Milk of Lime, VLADIMIR KARALEEV und WILLIAM FAN ausgewählt.

„Ich war zum ersten Mal als Jurymitglied beim STUDIO2RETAIL-Wettbewerb dabei und war wirklich beeindruckt von der großen Zahl an qualitativ hochwertigen Einreichungen“, sagt Kai Margrander (Harper’s BAZAAR Germany). „Wir freuen uns immer, wenn Designer:innen Grenzen verschieben und neu denken, wie der Modehandel der Zukunft aussehen kann“, ergänzt Jury-Kollegin Jasmina (jasmina.tv), „wir können es kaum erwarten, diese Konzepte Wirklichkeit werden zu sehen und der Berliner Shopping-Szene ein bisschen mehr Diva-Energie zu verleihen!“

Neben Eventkonzept und Designleistung haben die beiden Jurys in ihre Entscheidungen erneut Aspekte der Nachhaltigkeit einbezogen: Im Juli 2026 sind die Sustainability Requirements der Berlin Fashion Week in Kraft getreten. Folgend werden nur Marken, die Mindeststandards dieses verbindlichen Regelwerks einhalten, mit ihren Schauen und Events im offiziellen Schauenkalender der BFW gelistet.
 



BERLIN CONTEMPORARY ist ein Konzeptwettbewerb, durch den 19 Labels mit jeweils 25.000 Euro zur Realisierung einer Modenschau während der Berlin Fashion Week unterstützt werden. Die Preisgelder werden durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe bereitgestellt. Dabei können neben Labels mit Hauptsitz in Deutschland auch bis zu sieben internationale Brands ausgezeichnet werden. Die am besten bewertete Marke aus einem afrikanischen Land – in dieser Saison ORANGE CULTURE – wird außerdem mit Zusatzleistungen rund um Produktion, Guestmanagement und Pressearbeit unterstützt. Darüber hinaus haben alle gewinnenden Labels die Möglichkeit, ihre Schauen im Rahmen der Produktionsformate INTERVENTION der Agentur Reference Studios oder re:MODE der Agenturen Press Factory und 0049x umzusetzen. Über die Gewinner:innen des Konzeptwettbewerbes entscheidet eine Fachjury, die sich in dieser Saison aus Christiane Arp (Fashion Council Germany), Eniafé Momodu (Prism Creative Limited), Irene Ojo-Felix (Models.com), Mumi Haiati (Reference Studios), Stavros Karelis (Onassis Foundation), Johanna Dramé (Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Patrick Pendiuk (Vogue Germany), Sara Sozzani Maino (Fondazione Sozzani) und Susanna Lau (Susiebubble) zusammensetzt.

STUDIO2RETAIL ist ein Wettbewerb, bei dem sechs Konzepte für Showroom-, Pop-Up- oder Ausstellungsformate während der Berlin Fashion Week ausgezeichnet werden, die neben dem internationalen Fachpublikum auch Endkonsument:innen einbeziehen. Fünf Preisgelder in Höhe von je 5.000 Euro werden von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe bereitgestellt; ein sechstes Preisgeld – in dieser Saison für OOR Apparel – wird von der Berliner Sparkasse zur Verfügung gestellt. Auch in dieser Kategorie entscheidet eine Fachjury, bestehend in dieser Saison aus Jasmina & David (Jasmina TV), Elliot Hoste (DAZED), Johanna Dramé (Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Kai Margrander (Harper’s BAZAAR Germany), Kirsty Keoghan (eBay), Mehmet Deniz (KaDeWe), Nina Trippel (Cee Cee Creative), Scott Lipinski (Fashion Council Germany) und Sonja Hodzode (Stylist & Creative Consultant).

Die Registrierung für den offiziellen Kalender der Berlin Fashion Week AW27 ist ab sofort möglich unter fashionweek.berlin/show-slot-registration.html für Modenschauen bis zum 9. November 2026 und unter fashionweek.berlin/side-event-registration.html für Side Events bis zum 4. Januar. Weitere Informationen zur Registrierungen unter fashionweek.berlin/official-schedule/show-schedule-information.html

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